Notrufteam 44 / Unfallhilfe für Berufskraftfahrer

Notrufteam 44 / Unfallhilfe für Berufskraftfahrer
Notrufteam 44 / Unfallhilfe für Berufskraftfahrer

Alarmierungsnummer: +43 664 44044 44

Einsatzgebiet: ganz Österreich

Anzahl der Teammitglieder: 15

Aufgaben: Nachbetreuung für Berufskraftfahrer nach einem Verkehrsunfall: Die Gewerkschaft Handel, Transport und Verkehr (HTV), die Kammern für Arbeiter und Angestellte (AK), die Wirtschaftskammer und das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) bieten österreichweit eine Nachbetreuung für Berufskraftfahrer nach einem schweren Unfall an. Die Betreuung umfasst in der Regel zwei psychologische Gespräche und eine sozial-rechtliche Beratung. Sie ist für die Betroffenen kostenlos und dauert im Idealfall ca. 3-5 Stunden.

Einsatzkriterien: Verkehrsunfälle von Berufskraftfahrern

Leitbild: Das Ziel unserer Maßnahme ist: Linderung der psychischen Auswirkungen eines Unfalls; Senken des erhöhten Verkehrssicherheitsrisikos nach einem Unfall aufgrund der Belastungsreaktion; Erhaltung von Gesundheit und Leistungsfähigkeit; Verkürzung von Krankenständen; Erhaltung des Arbeitsplatzes; Vermeidung einer chronischen posttraumatischen Belastungsstörung und der damit verbundenen beruflichen und sozialen Folgen.

Trägerorganisation: Kuratorium für Schutz und Sicherheit

Ansprechpartner:

Adresse: Ölzeltgasse 3

              A-1031 Wien

Internet: öffnet einen Link zur Seitehttp://www.notruf-team44.at/

Beschreibung: Ein Proponentenkomitee bestehend aus Gewerkschaft Handel, Transport und Verkehr (HTV), Kammern für Arbeiter und Angestellte (AK), Wirtschaftskammer Österreich und Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) hat sich 1999 zusammengesetzt, um Berufskraftfahrern, die einen schweren Unfall erlitten haben, durch psychosoziale Unterstützung helfen zu können. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit wurde mit dem Aufbau der psychologischen Nachsorge im Rahmen dieses Projekts betraut. Die Firma ppm forschung + beratung zeichnet für den Aufbau des Netzwerks zwischen Gewerkschaft HTV, AK und dem KfV verantwortlich. Die rechtlich-soziale Beratung wird von Gewerkschaft HTV, AK und der Wirtschaftskammer übernommen.

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