Alarmierungsnummer: alarmierbar durch RD, FW oder Pol über örtliche Leitstelle, Alarmierungsnummern im Internet unter www.notfallseelsorge.de.
Anzahl der Mitglieder: zur Zeit ca. 250 Gruppen bundesweit
Einsatzgebiet: jeweils auf Stadt- oder Landkreisebene. Die aktuelle Liste der einzelnen Notfallseelsorge-Systeme befindet sich auf
www.notfallseelsorge.de/systeme.htm
Aufgaben: Seelsorgliche Unterstützung und Krisenintervention für Menschen nach Unfällen, Notfällen und Gewalterfahrungen. Seelsorge in Großschadenslagen in den Strukturen des KatS Einsatzkriterien: festgelegt in regionalen Indikationslisten nach Absprachen mit der Leitstelle.
Grundsätzlich: Betreuung von Angehörigen nach erfolgloser Reanimation, Tod durch Unfall, Suizid, Tod von Kindern, Betreuung von Betroffenen nach MANV und wann immer die Einsatzleitung es für sinnvoll hält
Leitbild: Grundlage der Notfallseelsorge in Deutschland sind die Kasseler Thesen. Hierin wird NFS als "Erste Hilfe für die Seele" in Notfällen und Krisensituationen definiert. Notfallseelsorge ist damit kein Grundbestandteil des Seelsorgeauftrages der Kirche. Sie wendet sich "in ökumenischer Weite und Offenheit an primär Geschädigte, andere Betroffene und an Einsatzkräfte".
Notfallseelsorge ist für die Betroffenen unentgeltlich. Qualitätssicherung durch bundesweites verbindliches Curriculum.
Trägerorganisation: Konferenz Evangelischer Notfallseelsorgerinnen und Notfallseelsorger in der EKD
Ansprechpartner:
Adresse:
Akazienstraße 22
D-53859 Niederkassel
Telefon: 0049 2208 8229
E-Mail:
notfallseelsorge(at)ekir(dot)de
Homepage:
http://notfallseelsorge-rheinland.de/
Beschreibung: Die einzelnen Notfallseelsorge-Systeme arbeiten auf ökumenischer Basis selbständig in ihrem Einsatzbereich. Bei größeren Einsätzen werden benachbarte Notfallseelsorge-Systeme nachalarmiert und es wird eine gemeinsame Einsatzleitung errichtet.