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Unter "PSD" verstehen wir die Psychosozialen Diensten des Landesverandes Tirol.
Hierein fallen die Bereiche "Stressverarbeitung nach belastenden Einsätzen (SvE)", "Krisenintervention (KI)" und die "Ö3-Kummernummer (KuNu)".
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- Kriseninterventionseinsätze im Rettungsdienst (alltägliche KIT-Einsätze)
- Großeinsätze (KIT Einsätze im Rahmen von Großunfällen oder Großschadensereignissen)
- Die Betreuung von Einsatzkräften nach belastenden Einsätzen (SvE)
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- Betreuung von Angehörigen nach Todesfällen durch Erkrankung, Verletzung oder Suizid
- Betreuung von Angehörigen nach dem Abtransport lebensgefährlich verletzter oder erkrankter Personen
- Betreuung der Angehörigen vermisster Personen
- Betreuung von Personen nach Verlust ihrer Lebensgrundlage
- Betreuung von Angehörigen nach Kindernotfällen
- Überbringen von Todesnachrichten (gemeinsam mit der Exekutive)
- Betreuung bei akuter Suizidalität und Angstzustände
- Betreuung von Angehörigen nach Großschadensereignissen
- SvE-Maßnahmen für Einsatzkräfte
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- PsychologInnen
- SeelsorgerInnen mit Hochschulausbildung
- SozialarbeiterInnen
- PsychotherapeutInnen
- PädagogInnen
- ÄrztInnen
- Gesundheits- und Krankenschwestern/-pfleger
- Erfahrene Einsatzkräfte: SanitäterInnen, Exekutivbeamte/innen, Feuerwehr'ler
Die Tiroler SvE-KI-Teams sind multiprofessionelle Teams (SanitäterInnen, Exekutivbeamte, Feuerwehr'ler, PsychologInnen, PädagogInnen, SozialarbeiterInnen und Theologen), die ihren Dienst ehrenamtlich versehen.
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- Eine kurzfristige psychosoziale Hilfestellung vor Ort
- Für Personen, die nahe Angehörige/Bezugspersonen verloren haben.
- Die Hilfestellung dient primär dazu, die Bewältigungsmöglichkeiten der Personen zu aktivieren und ihnen einen Abschied und eine Anerkennung des Todes zu ermöglichen.
- Bei suizidalen Personen dient die Krisenintervention der kurzfristigen Stabilisierung und Zuführung zu weiteren Hilfseinrichtungen.
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- Die Betreuung von Einsatzkräften nach belastenden Einsätzen (SvE)
- Die Betreuung von z.B. Zeugen nach Gewalttaten, Lokführern, Bankangestellte, usw.
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Die Ausbildung erfolgt nach den Richtlinien der Präsidentenkonferenz des ÖRK und der Österreichischen Expertenkommission. Die Ausbildung im Roten Kreuz ist Österreichweit Standardisiert.
Theoretische Ausbildung:
- Stressverarbeitung nach belastenden Einsätzen (CISM/SvE)
- Krisenintervention
- Umfang: 98 Stunden
Praktische Ausbildung:
- Praktikum SvE-KIT: 300 Stunden
- Praktikum Rettungsdienst/Notarztwagen: 60 Stunden
- Erste Hilfe Kurs: 16 Stunden
- Dienstwagenausbildung: 10 Stunden
Gesamtumfang: ca. 480 Stunden
Fortbildung: 16h pro Jahr
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Das Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes ist einer Public-Health-Strategie verpflichtet:
- Hilfe für alle
- Flächendeckend durch regionale SvE-Kriseninterventions-Teams
- Multiprofessionelle Teams
- Unentgeltliche Ausbildung
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- Fixe Bereitschaftsdienste garantieren 24 h Erreichbarkeit
- Regionale Teams (Innsbruck, Lienz, Imst, Landeck, Kufstein, Kitzbühel, Reutte, Schwaz, Telfs/Rietz)
- eigene Rot Kreuz Fahrzeuge garantieren kurze Einsatzzeiten
- Einbindung in die GUF und KAT Struktur (Gruppenleiter, Einsatzleiter, Landesrettungskommando)