Groupe de Support Psychologique (G.S.P.)

Alarmierungsnummer: +35 2 497711

Einsatzgebiet: Luxembourg

Anzahl der Teammitglieder: 62

Aufgaben: Psychologische Betreuung der ehrenamtlichen Helfer von Zivilschutz und Feuerwehren nach belastenden Einsätzen. Psychosoziale Hilfe nach traumatischen Ereignissen für primär Betroffene (Unfallopfer) und sekundär Betroffene (Angehörige, Zeugen, unverletzte Unfallbeteiligte). Vorbereitung, während der Ausbildung, der ehrenamtlichen Helfer auf belastende Einsätze.

Einsatzkriterien: Alle Ereignisse mit Todesfolge (Unfall, Suizid, etc.), besondere Ereignisse (Evakuierung, Vermisstensuche, etc.) und Großschadensereignisse

Leitbild: garantierte Bereitschaft rund um die Uhr, Alarmierung über die nationale Notrufzentrale 112, national, flächendeckendes Einsatzgebiet, ehrenamtliche, ausgebildete Helfer, Kooperation mit Polizei und Familienministerium während Großschadensereignissen, Grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit den drei Nachbarländern

Trägerorganisation: Zivilschutz Luxemburg

Ansprechpartner:

Adresse:

Rue R. Stümper, 1

L-2557 Luxembourg

Internet: öffnet einen Link zur Seitehttp://www.suppsy.lu/

Beschreibung: Am 1.1.1997 wurde die G.S.P. als Pilotprojekt gestartet um nach belastenden Einsätzen den ehrenamtlichen Hilfskräften von Zivilschutz und Feuerwehr sowie den Opfern, Hinterbliebenen, usw. Beistand zu leisten. Die Betreuer absolvieren eine Grundausbildung von 100 Stunden in den Bereichen Stress, Belastungsreaktionen, Trauma, Gesprächsführung, individuelle und Gruppen- Nachbesprechungen, Stressbewältigungsmethoden. Seit 1997 war die U.S.P. bei folgenden Großschadensereignissen im Einsatz: Dezember 1997: Zugunglück in Luxemburg-Stadt, Mai 2000: Geiselnahme in der Kindertagesstätte in Wasserbillig, November 2002: Flugzeugabsturz in Niederanven, Dezember 2004: Tsunami in Phuket (Thailand)

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