Ökumenische Notfallseelsorge im BL Salzburg (ÖNFS)

Alarmierungsnummer: +43 662 144

Name der Alarmierungszentrale: Rotes Kreuz, Landesleitstelle Salzburg

Einsatzgebiet: Bundesland Salzburg

Anzahl der Teammitglieder: 31

Aufgaben: Stressmanagement nach kritischen Ereignissen zur Reduktion oder Vermeidung von PTBS (PTSD) sowie Unterstützung bei der Realisierung eines menschenwürdigen Umgangs mit Leid und Tod.

Einsatzkriterien: Katastrophen und Großschadensereignisse, individuelle Notfälle: Suizid, Suizidversuch, Gewaltverbrechen, Folter, massive Menschenrechtsverletzungen, Terror, Geiselnahmen etc., Unfälle und Unglücksfälle (Brände etc.) mit Toten oder solche mit ungewöhnlich belastenden Umständen, plötzliche Todesfälle, Kinder in lebensbedrohlichen Situationen, Überbringung von Todesnachrichten durch die Exekutive, schwierige Ermittlungen der Kriminalpolizei bei Mord, länger andauernde Suchaktionen, Großveranstaltungen, andere Situationen, die auch gesunde Menschen als massiv bedrohlich für ihr Leben oder ihre Existenz empfinden würden. Angeboten wird Unterstützung für folgende Personengruppen: Opfer, Angehörige von Opfern, beteiligte und unbeteiligte Betroffene, Zeugen, VerursacherInnen (insofern dies vertretbar erscheint), Einsatzkräfte

Leitbild: Das Team der ÖNFS versteht seine Arbeit als "Erste Hilfe für die Seele". Es begleitet Menschen, die durch einen Unfall, ein traumatisches Erlebnis oder den plötzlichen Verlust eines Angehörigen von einer Minute auf die andere in ihrer Lebensgewissheit erschüttert sind. Dies ist ein ökumenisches Angebot und gilt allen Menschen unabhängig ihrer religiösen Zugehörigkeit. Die MitarbeiterInnen der ÖNFS handeln im Respekt vor dem Glauben und der Weltanschauung der Menschen, denen sie begegnen.

Trägerorganisation: ÖRK - Rotes Kreuz Salzburg

Ansprechpartner:

Adresse:

Erzdiözese Salzburg, Notfallseelsorge

Dr. Detlef Schwarz

Kapitelplatz 2, A-5010 Salzburg

Internet: öffnet einen Link zur Seitehttp://www.kirchen.net/nfsi/

Beschreibung: Die Katastrophen von Galtür und Valzur, der Brand im Tauerntunnel sowie die Katastrophe von Kaprun (2000) gaben den Anstoß zur Gründung der ÖNFS. Im September 2001 wurde dann mit der Ausbildung von 18 MitarbeiterInnen begonnen.

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