
Stressverarbeitung bei Einsatzkräften (SvE, SbE, CISM) umfasst unterschiedliche Maßnahmen für verschiedene Personengruppen, wie Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und andere.
Diese Maßnahmen wurden ursprünglich von Mitchell (1998) mit dem Ziel entwickelt, Einsatzkräften kurzfristige Kollegenhilfe als Erstmaßnahme nach besonders belastenden Einsätzen zur Verfügung zu stellen. Dieser Maßnahmenkatalog wird "Critical Incident Stress Management" (CISM) genannt. Im Österreichischen Roten Kreuz werden diese und weitere Maßnahmen unter dem Begriff "Stressverarbeitung nach belastenden Einsätzen" (SvE), in Deutschland unter der Bezeichnung "Stressbearbeitung nach belastenden Ereignissen" (SbE) zusammengefasst.
Angehörige von Verletzten, Erkrankten oder Verstorbenen brauchen oft eine weitergehende Unterstützung, die von Kriseninterventionsteams geleistet wird. Die Maßnahmen der
Krisenintervention sind vielfältig und komplex. Neben der Stressverarbeitung stehen in diesen Fällen auch die beginnende Trauerarbeit und das Abschiednehmen sowie die Informationsweitergabe im Zentrum.
Im Folgenden finden Sie einige Punkte des Ausbildungsteiles Stressverarbeitung nach belastenden Einsätzen bei Einsatzkräften:
Im
Downloadbereich finden Sie Informationsblätter zur Stressverarbeitung sowie die Ausbildungsunterlagen unserer SvE/Kriseninterventions-Teams.
Auf der Seite des Österreichischen Roten Kreuzes finden Sie ein
Interview mit Jeffrey T. Mitchell.
Für diese psychologische Hilfe unter Kollegen werden sogenannte PEER's herangezogen. Peers sind psychologisch ausgebildete Einsatzkräfte im SvE-Team. Sie kommen "aus dem eigenen Stall" und sind daher bei den Einsatzkräften als "psychologische Helfer" akzeptiert.
Österreichisches Rotes Kreuz - Landesverband Tirol
Psychosoziale Dienste
Steinbockallee 13 - 6063 Rum
Tel.: 057144
Email:
psd(at)t.roteskreuz(dot)at