Bericht des FGG 7 über die Flutkatastrophe in Asien

Bericht von Mag. Dr. Thomas Beck, leitender Psychologe im Landesrettungskommando.

 

Bereits am Abend des 26.12.2004 wurde der leitende Psychologe des Landesrettungskommandos über die geplant Entsendung von 2 Tirolern im Rahmen eines internationalen Kriseninterventions-Einsatzes in das Krisengebiet informiert. Der immer deutlicher werdende direkte Bezug zu Österreich hat dann dazu geführt, dass bereits am 27.12. sämtliche Kriseninterventions-Teams in Tirol in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden sind und somit von diesem Zeitpunkt weg ständig bis zu 77 Kriseninterventions-MitarbeiterInnen bis 7.1.2005 in Bereitschaft standen.

Die Hauptaufgabe des Bereiches "Gesamtheitliche Betreuung" im Landesrettungskommando Tirol lag in der Organisation und Koordination der in Tirol benötigten psychosozialen Hilfeleistungen. Es wurden Hilfsangebote sowohl für betroffene Personen, die aus dem Krisengebiet nach Hause gekommen sind, als auch für Angehörige von Personen im Krisengebiet errichtet. Zu diesen Hilfsangeboten gehörte neben der Einrichtung einer telefonischen Serviceline, die zur Weitervermittlung in eine entsprechende Betreuung diente, auch eine ständige Bereitschaft von Kriseninterventionsteams in der Zeit vom 29.12.04 bis einschließlich 2.1.2005 am Flughafen Innsbruck, sowie die tirolweite Koordination der Kriseninterventionseinsätze, die in direktem bezug zu der Flutkatastrophe gestanden sind.

Insgesamt wurden in Tirol 10 Einsätze mit einem solchen direkten Bezug absolviert. Außerdem mussten die Einsätze Tiroler KriseninterventionsmitarbeiterInnen im Krisengebiet organisiert und koordiniert werden.

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